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Vom Glashaus zum Lieblingsraum – wenn alte Möbel ein neues Kapitel bekommen

  • Selina
  • 10. Aug.
  • 2 Min. Lesezeit

Wie aus einer Raumerweiterung mit vorhandenen Lieblingsstücken, neuen Stoffen und gezielter Aufarbeitung ein echter Wohnraum entstand.


Projekt auf einem Blick


Ort: Augsburg

Leistungen: Raumgestaltung, klassische Polsterarbeiten, maßgefertigte Vorhänge und Möbelaufarbeitung


Stil: Zeitlos mit natürlichen Materialien und modernen Akzenten


Besonderheit: Vorhandene Möbel und Erinnerungsstücke wurden bewusst in das neue Raumkonzept integriert.


Dieses Projekt ist für mich besonders, weil hier nicht einfach ein Glashaus eingerichtet wurde.


Aus einer Raumerweiterung sollte ein richtiger Wohnraum entstehen – und vieles von dem, was bereits da war, durfte bleiben.


Möbel mit einer besonderen Geschichte


Der Mittelpunkt des Raumes ist die alte Essgruppe. Tisch und Stühle stammen von den Großeltern meiner Kundin und wurden ursprünglich sogar aus dem Augsburger Dom ersteigert.


Solche Stücke ersetzt man nicht einfach.


Die Stühle wurden deshalb klassisch neu aufgepolstert und bezogen. Ziernägel unterstreichen ihren ursprünglichen Charakter und geben ihnen wieder die Wertigkeit, die zu ihrer Geschichte passt.


Der Bezugsstoff findet sich auch im Loungebereich wieder. Die beiden Sessel wurden neu gepolstert und das Sofa neu bezogen. Selbst die Knöpfe des Sofas greifen den Stoff von Stühlen und Sesseln auf.


Ein eigens gefertigter Betontisch setzt dazu einen modernen Gegenpol.


Was einem Glashaus oft fehlt? Stoff.


Große Glasflächen bringen Licht und Offenheit – können einen Raum aber auch schnell kühl wirken lassen.


Die maßgefertigten Vorhänge machen hier deshalb einen großen Unterschied. Für sie wurde eine Innenlaufschiene passend zur Farbe des Glashauses angefertigt und von mir montiert.


Zum Einsatz kamen robuste Outdoorstoffe, die sich für die besonderen Bedingungen eines Glashauses eignen. Gleichzeitig filtern die Vorhänge das einfallende Licht und bringen genau das in den Raum, was vorher gefehlt hat: Wohnlichkeit.


Auch vorhandene Möbel mussten nicht weichen. Sie wurden mit Kreidefarbe in einem sanften Pastellton aufgearbeitet und so Teil des neuen Gestaltungskonzepts.


NICHT ALLES MUSS NEU SEIN, DAMIT ALLES NEU WIRKT.


Genau das liebe ich an diesem Projekt.


Familiengeschichte, klassische Polsterarbeit, moderne Materialien und das viele Grün vor den Fenstern greifen heute ganz selbstverständlich ineinander.


Aus dem Glashaus ist ein Ort geworden, an dem man wirklich gerne Zeit verbringt.


Denn zusätzliche Quadratmeter machen noch keinen Lieblingsraum.


Atmosphäre schon.



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